Pflege
Der Arbeitskreis Pflege des Landessenioenrat Nds. hat folgende Positionspapiere veröffentlicht:
Positionspapier des Landesseniorenrats Niedersachsen, Pflegegrad 1 ist unverzichtbar
Der demografische Wandel stellt Niedersachsen vor große gesellschaftliche und pflegepolitische Herausforderungen. Immer mehr ältere Menschen leben allein, möchten aber so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Für viele beginnt der Unterstützungsbedarf schleichend – zunächst mit kleinen Einschränkungen in Mobilität, Orientierung oder Alltagsorganisation.
weitere Infos unter: Positionspapier_Pflegegrad 1_2026_01_20
Positionspapier des Landesseniorenrates Niedersachsen e.V. zur Heimmitwirkungsverordnung (HeimmwV)
Dringender Handlungsbedarf bei der Verordnung über die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner in Angelegenheiten des Heimbetriebes – insbesondere hinsichtlich des Heimbeirats und des Heimfürsprechers. Der Landesseniorenrat Niedersachsen e.V. erkennt die Bedeutung der Mitwirkung älterer und pflegebedürftiger Menschen in der Gestaltung ihrer Lebensumgebung und des Heimbetriebes an. Die derzeitige Verordnung zur Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner in Angelegenheiten des Heimbetriebes bedarf jedoch einer dringenden Überarbeitung, um den veränderten gesellschaftlichen, demographischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden.
weitere Infos unter: 2026_Positionspapier_HeimmwV_Ministerin Warken
Stellungnahme des Landesseniorenrats Niedersachsen zum Thema „Team Wallraff und Vorwürfe gegen Alloheime.“
Der Landesseniorenrat Niedersachsen nimmt die Berichte und Recherchen rund um das Thema medizinische Versorgung, Personalbemessung in Einrichtungen der Altenpflege und mögliche Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen sehr ernst.
Grundsatz: Die Würde, Sicherheit und Qualität der Versorgung älterer Menschen in unseren Heimen haben höchste Priorität. Fehlverhalten einzelner Einrichtungen darf nicht toleriert werden; Missstände müssen transparent aufgeklärt und ggf. rechtliche Schritte eingeleitet werden.
weitere Infos unter: 2026_02_09_Stellungname_Wallraff_Alloheime
„Entlastung für die Seele – Ratgeber für pflegende Angehörige“
Viele pflegende Angehörige sehen sich enormen Anforderungen gegenüber. Was sind typische Herausforderungen für pflegende Angehörige? Wie kann ein gesunder Umgang mit den eigenen Kräften gelingen? Welche Möglichkeiten der Entlastung gibt es? Wo finde ich Unterstützung? Antworten gibt der BAGSO-Ratgeber „Entlastung für die Seele“, der als Druckversion und Download in aktualisierter 12. Neuauflage erschienen ist.
Der Ratgeber zeigt Wege auf, wie pflegende Angehörige die eigene Gesundheit im Blick behalten können und ermutigt dazu, rechtzeitig Entlastung und Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen. Der vollständig überarbeitete Anhang gibt einen Überblick über bundesweite und landesspezifische Anlaufstellen, bei denen pflegende Angehörige Informationen, Beratung und praktische Unterstützung erhalten. Die Publikation wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) erstellt.
Der 2012 zum ersten Mal erschienene Ratgeber gehört zu den beliebtesten Broschüren der BAGSO. Die Neuausgabe der Publikation wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Der Ratgeber kann kostenlos bestellt oder als barrierefreies pdf-Dokument heruntergeladen werden.
Statement des Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen
Der VdK fordert Kehrtwende in Pflegeversicherung
“2.903 Euro – so viel müssen Pflegebedürftige in Niedersachsen mittlerweile auf den Tisch legen, wenn sie einen Platz im Pflegeheim brauchen, wohlgemerkt pro Monat! Bremen steht im bundesweiten Vergleich sogar an der Spitze mit 3.637 Euro monatlich. Wohin soll das noch führen? Ein Ende der Kostensteigerungen ist nicht in Sicht”, so Friedrich Stubbe, Landesvorsitzender des VdK Niedersachsen-Bremen.
"Stattdessen sind Schätzungen zufolge bereits jetzt mehr als 30 Prozent der 710.000 Pflegeheimbewohner deutschlandweit auf Sozialhilfe angewiesen. Was aber noch schwerer wiegt: Ganz viele Menschen können sich diese immense Summe jeden Monat gar nicht leisten und bleiben deshalb zuhause – 4,8 Millionen Menschen werden versorgt von ambulanten Pflegediensten, bei denen Leistungen eingespart werden, wenn das Geld nicht reicht. Und von Angehörigen, die vielfach am Limit ihrer Belastbarkeit sind, aber nicht aufgeben können, weil nicht klar ist, wie es dann für die pflegebedürftige Ehefrau oder den Vater weitergeht.
Wir brauchen hier ganz klar eine Kehrtwende, hin zu einer Pflegeversicherung, die ihr ursprüngliches Ziel wieder erfüllt: Menschen bei Pflegebedürftigkeit vor Armut zu schützen. Dazu müssen alle pflegebedingten Kosten, ambulant wie stationär, übernommen werden. Eine Pflegeversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen, wäre der richtige Weg zu einer soliden Finanzierung. Die Politik darf nicht länger wertvolle Zeit und Ressourcen in Arbeitsgruppen vergeuden, um immer neue Sparmodelle auszuarbeiten. Jetzt ist Zeit für Veränderungen, um Pflege langfristig zu sichern und die Menschen in unserem Land gut zu versorgen!"
Zeit für die Pflegewende – jetzt!
Stellungnahme der BAGSO zum Beschluss „Zukunftspakt Pflege“ der Bund-Länder-Arbeitsgruppe
Die BAGSO-Forderungen in Kürze
Deutschland braucht eine Pflegewende. Weg von der „Flickschusterei“ an einem längst überholten System, weg von starren Sektorengrenzen, weg von einer Beitragsspirale zulasten der Betroffenen und von den explodierenden Kosten der öffentlichen Hand, hin zu einer zukunftsfähigen und integrierten Pflegepolitik mit neu verteilten, eindeutigen Zuständigkeiten und effizienten Versorgungspfaden. Diese neue Pflegepolitik muss präventiv und vorsorgend orientiert sein und darf nicht erst ansetzen, wenn Pflegebedürftigkeit formal eingetreten
ist. Es gilt, basierend auf den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen, bestehende Handlungsempfehlungen endlich umzusetzen.
Die BAGSO fordert, die folgenden Punkte in den zu erarbeitenden „Zukunftspakt Pflege“ einzubeziehen:
1. Gesundheit fördern und wiederherstellen und Krankheit vorbeugen: Prävention und Rehabilitation vor und bei Pflegebedürftigkeit
2. Aktive Seniorenpolitik in den Bundes-ländern umsetzen und Kommunen
Verantwortung übertragen
3. Lohnersatzleistung für pflegende
Angehörige einführen
4. Lebensqualität in den Fokus der Pflege rücken und Qualität sicherstellen
5. Für eine stabile und sozialverträgliche Finanzierung der Pflege sorgen
Positionspapier "Sorge und Pflege: Neue Strukturen in kommunaler
Verantwortung"
https://www.landesseniorenrat.de/seite/749857/publikationen-der-bagso.html#content
1. Woche der pflegenden Angehörigen in Niedersachsen,
6.– 12. Oktober 2025
Der Landespflegeberichts Nds. 2024
vorgestellt im
Landespflegeausschuss am 06.05.2025
Frau Ilka Dirnberger wurde von der SHL Gruppe Telemedizin auf den BMC Kongress am 28.-29.01.2025 nach Berlin eingeladen.
Thema: ZUKUNFTSFÄHIGE GESUNDHEITS- VERSORGUNG IN DER GERIATRIE DURCH PRÄVENTION UND VERNETZUNG
Wie kann Prävention in der Geriatrie gelingen? Wie kann die Gesundheitspolitik die Versorgung in der Altenmedizin zukunftsfähig machen?
Es wurde sektorenübergreifende , handlungswirksame Aspekte , wie hybride Versorgungsformen in der Geriatrie aus der Perspektive einer betroffenen Person , eines Krankenhauses , eines Krankenversicherers und eines telemedizinischen Dienstleisters diskutiert.
Was kann heute erfolgreich umgesetzt werden - und was es für die Zukunft braucht. Hier sind Vernetzung und Kooperation die Erfolgsfaktoren für Effizienz
und Qualität in der Versorgung älterer Menschen.
Mit diskutierten v.l. Volkrt Latz,Bereichsmanagement Versorgung Pronova BKK, Ilka Dirnberger Landesseniorenvertretung AK Pflege, Bernd Altpeter SHL Telemedizin, Georg Stamelos Pressesprecher BKK Landesverband, Rene´ Thiemann Geschäftsführer Städtisches Krankenhaus Maria Hilf Brilon/
Foto: Telemedizin

Liebe Mitglieder des Landesseniorenrat Niedersachsen!
Wir freuen uns, dass wir Ihnen in unserer Homepage das Format „Aufnahme und Entlassung _Krankenhaus“ und die Empfehlung
„Ein gutes Gespräch mit meinem Arzt – was kann ich dafür tun“
präsentieren und Sie es sich ausdrucken können und wenn vorhanden, es in Ihrer Notfallmappe aufbewahren.
„Aufnahme und Entlassung _Krankenhaus“
wurde von dem AK Pflege entworfen und unter Mitwirkung der leider viel zu früh verstorbenen Frau Monika Stadtmüller, langjährige Vorsitzende des Seniorenrates der Stadt Hannover.
Gerne dürfen Sie auch dieses Format an andere Interessierte weitergeben


Care-Arbeit neu denken:
Anerkennung und Lösungen für die Pflege
Care-Arbeit, definiert als die Pflege und Unterstützung von Menschen in persönlichen und sozialen Belangen, ist ein zentraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Studien zeigen, dass diese Arbeit häufig unterbewertet und unzureichend entlohnt wird, was zu einer systematischen Benachteiligung der überwiegend weiblichen Beschäftigten führt. Die Anerkennung und Wertschätzung von Care-Arbeit ist wichtig, um gesellschaftliche Ungleichheiten abzubauen
Livestream der Podiumsdiskussion am 4. Februar 2025, 19:00 Uhr und Informationen über den folgende Link
Das Gerontopsychiatrische Kompetenzzentren & Landesfachstellen Demenz Nds. ist 20 Jahre alt.
Die Gerontopsychiatrischen Kompetenzzentren & Landesfachstellen Demenz Niedersachsen sind eine Förderinitiative des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung (Psychiatriereferat) und in Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. und ambet e.V. .
Seit nahezu 20 Jahren sind die Landesfachstellen Ansprechpartnerinnen für Tätige aus gerontopsychiatrischen Versorgungsstrukturen mit dem Ziel, vorhandene Angebote zu vernetzen, auf-/ auszubauen und zu erhalten, die Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln.
Ausgerichtet sind sie auf die Gerontopsychiatrie, so stehen neben der Demenz alle psychischen Erkrankungen des Erwachsenenalters im Fokus.

