Pflege
Der Landesseniorenrat Nds. weist auf das Positionspapier des Bundesverbands wir pflegen e.V. zum Schwerpunkt Eigenanteile und finanzielle Belastung in der häuslichen und stationären Pflege hin.
Außerdem haben Pflegende Angehörige e.V. und wir pflegen e.V. die Petition „Pflegereform ja – aber nicht auf Kosten pflegender Angehöriger“ gestartet.
Die Petition richtet sich an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), den Deutschen Bundestag, den Bundesrat sowie die Parteien SPD und CDU:
https://innn.it/keine-kuerzungen
(§§ 43, 43c SGB XI; §§ 61 ff. SGB XII)
Dieses Positionspapier analysiert – in Ergänzung der gemeinsamen Stellungnahme des Bundesverbands wir pflegen e.V. und des Vereins Pflegende Angehörige e.V. zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) – die Entwicklung der finanziellen Eigenbeteiligung in der häuslichen und in der stationären Pflege. Es bewertet den aktuellen Stand, weist auf die jahrelange strukturelle Benachteiligung der häuslichen Pflege hin und vergleicht beide Versorgungsformen kritisch.
Es wirft zudem einen Blick auf die geplanten Änderungen des PNOG und stellt eine wissenschaftliche Einordnung (Prof. Rothgang) hierzu gesondert dar. Ergänzend werden auch die Positionen anderer maßgeblicher Akteure der Pflege kurz dargestellt. Das Positionspapier endet mit einer Bewertung der geplanten Regelungen aus der Perspektive pflegebedürftiger Menschen und pflegender An- und Zugehöriger und mit konkreten lösungsorientierten Handlungsempfehlungen.
Grundlage bleibt dabei die Grundposition von wir pflegen e.V.: eine faire, solidarische, gesamtgesellschaftlich organisierte Pflegevollversicherung, die die häusliche Pflege und die Leistungen der pflegenden An- und Zugehörigen einbezieht. Diese Position vertritt der Verband seit mehr als einem Jahrzehnt: Bereits 2015 warb wir pflegen e.V. mit der Broschüre der Initiative „Armut durch Pflege“öffentlich für eine solidarische Pflegevollversicherung.
Die Eigenbeteiligung wächst – ambulant wie stationär. Die soziale Pflegeversicherung ist als „Teilkostenversicherung“ konzipiert: Sie übernimmt nur einen festen Anteil der Pflegekosten, alle zusätzlichen Kosten tragen die Pflegebedürftigen und ihre Familien selbst. Die Eigenbeteiligung ist ambulant wie stationär deutlich gestiegen. In der häuslichen Pflege bleibt sie überwiegend verborgen – als Zuzahlung, als Versorgungslücke, als verfallender Leistungsanspruch und vor allem als unbezahlte Arbeit und Erwerbsverzicht pflegender An- und Zugehöriger. Im stationären Bereich hingegen ist die Belastung als monatlicher Eigenanteil unmittelbar sichtbar. Selbst die Leistungszuschläge nach § 43c SGB XI konnten den Anstieg im Heim allerdings nicht dauerhaft bremsen.
Das vollständige Positionspapier mit Quellenangaben lesen.
Das Positionspapier in der Kurzfassung lesen.
Presse-Information
Detlef Haffke
Arztzahlprognose 2040
Die Sicherstellungsmaßnahmen der KVN zeigen Wirkung.
KV Niedersachsen stellt Arztzahlprognose für das Jahr 2040 vor und fürchtet
Versorgungslücken durch aktuelle Gesundheitsreformen.
HANNOVER (kvn-pr/dh). Der Mangel an Ärzte und Psychotherapeuten wird im Jahr 2040 nicht so hoch sein, wie 2020 noch prognostiziert. Dies ist eine der Kernaussagen der Arztzahlprognose 2040 der KVN. Das liegt auch an den eingesetzten finanziellen Mitteln zur Sicherstellungsförderung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) in den vergangenen Jahren.
In Niedersachsen wird es bis zum Jahr 2040 einen Bevölkerungsrückgang von jetzt 8 Millionen auf 7,65 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner geben. Auf der einen Seite verringert dies rechnerisch den Bedarf an Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, auf der anderen Seite ist aufgrund der alternden Bevölkerung ein erhöhter Bedarf an medizinischer Versorgung erwartbar. Dies ist eine weitere Kernaussage der Arztzahlprognose 2040, die die KVN am 8. Juli im Rahmen der Landespressekonferenz in Hannover vorgestellt hat. Prof. Dr. Stephan L. Thomsen vom Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Hannover hat im Auftrag der KVN die Prognose erstellt.
„Es wird bis zum Jahr 2040 in Niedersachsen einen Rückgang der Arztzahlen – je nach Zugangs-Szenario – geben. Für die Versorgung wird aber die Allokation entscheidend sein und nicht allein das Problem der Anzahl der Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten insgesamt“, sagte Prof. Dr. Stephan L. Thomsen vor Journalisten in Hannover. Thomsen weiter: „Die differenzierten Ergebnisse der Vorausberechnung weisen zudem auf einen sehr großen Ersatzbedarf in den kommenden fünf bis zehn Jahren hin. Ein großer Teil der ambulanten Versorgung in Niedersachsen wird aktuell von über 68-jährigen Ärztinnen und Ärzten getragen. Hier besteht das Risiko, dass sie ad hoc ihre Praxistätigkeit aufgeben. Was in der Zukunft passiert, bleibt abzuwarten – insbesondere auch im Hinblick auf die aktuellen gesundheitspolitischen Reformvorhaben.“
KVN fürchtet drohende Versorgungslücken durch Gesundheitsreformen
Hier knüpfte Thorsten Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVN, an: „Die Gefahr vermehrter Praxisaufgaben besteht akut. Ich fürchte, dass durch die geplanten gesetzlichen Honorarkürzungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ab 2027 vor allem ältere Ärzte und Psychotherapeuten ihre Praxen deutlich früher aufgeben als ursprünglich geplant oder in die rein private Versorgung wechseln. Die wirtschaftliche Belastung durch geringere Einnahmen senkt die Bereitschaft, auch im höheren Lebensalter weiterzuarbeiten. Viele Ärztinnen und Ärzte im fortgeschrittenen Alter empfinden die neuen Rahmenbedingungen als wirtschaftlich unattraktiv. Anstatt unter erschwerten Bedingungen weiter tätig zu sein, ziehen sie den Ruhestand vor. Vor allem in strukturschwachen oder
ländlichen Regionen Niedersachsens, in denen ohnehin ein massiver Ärztemangel herrscht,
verschärft dies die Versorgungssituation.“ Schmidt weiter: „Erfreulich ist, dass die aktuelle Prognose im Vergleich zu 2020 bessere Ergebnisse zeigt, Die Anstrengungen der KVN zur Sicherstellung und die dafür aufgewandten finanziellen Mittel haben offenbar gewirkt.“
Hausärztliche Versorgung
Vor allem die Hausärztinnen und Hausärzte, aber auch einzelne fachärztliche Disziplinen stehen bis 2040 vor allem im ländlichen Raum stark unter Druck. „Die Sicherstellung der flächendeckenden vertragsärztlichen Versorgung wird immer schwerer werden“, sagte Schmidt. Stichwort hausärztliche Versorgung: Den stärksten Bevölkerungsrückgang wird es im südlichen Niedersachsen in den hausärztlichen Planungsbereichen Osterode am Harz, Bad Harzburg, Hann. Münden, Duderstadt und Clausthal-Zellerfeld geben. Einen leichten Bevölkerungsanstieg in der Stadt Hannover und im westlichen Niedersachsen in Friesoythe, Cloppenburg und Vechta. Einen hohen Leistungsbedarf in der hausärztlichen Versorgung wird es im Süden Niedersachsens – mit Ausnahme der Stadt Göttingen – geben. Einen geringeren hausärztlichen Leistungsbedarf im Westen und Nordosten Niedersachsens und in städtischen Regionen. Dies liegt an der unterschiedlichen Demographie.
Die Anzahl der Hausärztinnen und Hausärzte beträgt aktuell 5.241. Bei einem angenommenen niedrigen Zugang von 254 Köpfen pro Jahr wird die Anzahl bei 4.560 (minus 10 %) im Jahr 2040 liegen. Bei einem moderaten Zugang von 282 Hausärztinnen und Hausärzten bei 4.872 (minus 3 %) und bei einem hohen Zugang bei 5.634 (plus 12 %). Die KVN geht von einem moderaten Zugang aus.
Bis 2040 müssen allerdings flächendeckend 50 bis 90 Prozent der hausärztlichen Sitze aufgrund der Altersstruktur (Babyboomer) der Niedergelassenen nachbesetzt werden. Die Problemregionen der hausärztlichen Versorgung werden die Planungsbereiche Helmstedt, Quakenbrück, Bad Pyrmont, Gifhorn und das Wolfsburger Umland sein. Von insgesamt 105 Planungsbereichen könnten im Jahre 2040 16 unterversorgt und 24 Planungsbereiche überversorgt sein. 65 Planungsbereiche hätten einen Versorgungsgrad zwischen 110 und 75 Prozent.
Fachärztliche Versorgung
In der fachärztlichen Versorgung wird es bis zum Jahr 2040 in weiten Teilen Niedersachsens ein Absinken der Versorgungsgrade – bis hin zur Unterversorgung – geben. Betroffen sind die Fachgruppen der Augenärzte, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinder- und Jugendärzte, Nervenärzte und Urologen.
Der Arbeitskreis Pflege des Landessenioenrat Nds. hat folgende Positionspapiere veröffentlicht:
Positionspapier des Landesseniorenrats Niedersachsen, Pflegegrad 1 ist unverzichtbar
Der demografische Wandel stellt Niedersachsen vor große gesellschaftliche und pflegepolitische Herausforderungen. Immer mehr ältere Menschen leben allein, möchten aber so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Für viele beginnt der Unterstützungsbedarf schleichend – zunächst mit kleinen Einschränkungen in Mobilität, Orientierung oder Alltagsorganisation.
weitere Infos unter: Positionspapier_Pflegegrad 1_2026_01_20
Positionspapier des Landesseniorenrates Niedersachsen e.V. zur Heimmitwirkungsverordnung (HeimmwV)
Dringender Handlungsbedarf bei der Verordnung über die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner in Angelegenheiten des Heimbetriebes – insbesondere hinsichtlich des Heimbeirats und des Heimfürsprechers. Der Landesseniorenrat Niedersachsen e.V. erkennt die Bedeutung der Mitwirkung älterer und pflegebedürftiger Menschen in der Gestaltung ihrer Lebensumgebung und des Heimbetriebes an. Die derzeitige Verordnung zur Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner in Angelegenheiten des Heimbetriebes bedarf jedoch einer dringenden Überarbeitung, um den veränderten gesellschaftlichen, demographischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden.
weitere Infos unter: 2026_Positionspapier_HeimmwV_Ministerin Warken
Stellungnahme des Landesseniorenrats Niedersachsen zum Thema „Team Wallraff und Vorwürfe gegen Alloheime.“
Der Landesseniorenrat Niedersachsen nimmt die Berichte und Recherchen rund um das Thema medizinische Versorgung, Personalbemessung in Einrichtungen der Altenpflege und mögliche Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen sehr ernst.
Grundsatz: Die Würde, Sicherheit und Qualität der Versorgung älterer Menschen in unseren Heimen haben höchste Priorität. Fehlverhalten einzelner Einrichtungen darf nicht toleriert werden; Missstände müssen transparent aufgeklärt und ggf. rechtliche Schritte eingeleitet werden.
weitere Infos unter: 2026_02_09_Stellungname_Wallraff_Alloheime
„Entlastung für die Seele – Ratgeber für pflegende Angehörige“
Viele pflegende Angehörige sehen sich enormen Anforderungen gegenüber. Was sind typische Herausforderungen für pflegende Angehörige? Wie kann ein gesunder Umgang mit den eigenen Kräften gelingen? Welche Möglichkeiten der Entlastung gibt es? Wo finde ich Unterstützung? Antworten gibt der BAGSO-Ratgeber „Entlastung für die Seele“, der als Druckversion und Download in aktualisierter 12. Neuauflage erschienen ist.
Der Ratgeber zeigt Wege auf, wie pflegende Angehörige die eigene Gesundheit im Blick behalten können und ermutigt dazu, rechtzeitig Entlastung und Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen. Der vollständig überarbeitete Anhang gibt einen Überblick über bundesweite und landesspezifische Anlaufstellen, bei denen pflegende Angehörige Informationen, Beratung und praktische Unterstützung erhalten. Die Publikation wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) erstellt.
Der 2012 zum ersten Mal erschienene Ratgeber gehört zu den beliebtesten Broschüren der BAGSO. Die Neuausgabe der Publikation wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Der Ratgeber kann kostenlos bestellt oder als barrierefreies pdf-Dokument heruntergeladen werden.
Statement des Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen
Der VdK fordert Kehrtwende in Pflegeversicherung
“2.903 Euro – so viel müssen Pflegebedürftige in Niedersachsen mittlerweile auf den Tisch legen, wenn sie einen Platz im Pflegeheim brauchen, wohlgemerkt pro Monat! Bremen steht im bundesweiten Vergleich sogar an der Spitze mit 3.637 Euro monatlich. Wohin soll das noch führen? Ein Ende der Kostensteigerungen ist nicht in Sicht”, so Friedrich Stubbe, Landesvorsitzender des VdK Niedersachsen-Bremen.
"Stattdessen sind Schätzungen zufolge bereits jetzt mehr als 30 Prozent der 710.000 Pflegeheimbewohner deutschlandweit auf Sozialhilfe angewiesen. Was aber noch schwerer wiegt: Ganz viele Menschen können sich diese immense Summe jeden Monat gar nicht leisten und bleiben deshalb zuhause – 4,8 Millionen Menschen werden versorgt von ambulanten Pflegediensten, bei denen Leistungen eingespart werden, wenn das Geld nicht reicht. Und von Angehörigen, die vielfach am Limit ihrer Belastbarkeit sind, aber nicht aufgeben können, weil nicht klar ist, wie es dann für die pflegebedürftige Ehefrau oder den Vater weitergeht.
Wir brauchen hier ganz klar eine Kehrtwende, hin zu einer Pflegeversicherung, die ihr ursprüngliches Ziel wieder erfüllt: Menschen bei Pflegebedürftigkeit vor Armut zu schützen. Dazu müssen alle pflegebedingten Kosten, ambulant wie stationär, übernommen werden. Eine Pflegeversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen, wäre der richtige Weg zu einer soliden Finanzierung. Die Politik darf nicht länger wertvolle Zeit und Ressourcen in Arbeitsgruppen vergeuden, um immer neue Sparmodelle auszuarbeiten. Jetzt ist Zeit für Veränderungen, um Pflege langfristig zu sichern und die Menschen in unserem Land gut zu versorgen!"
Zeit für die Pflegewende – jetzt!
Stellungnahme der BAGSO zum Beschluss „Zukunftspakt Pflege“ der Bund-Länder-Arbeitsgruppe
Die BAGSO-Forderungen in Kürze
Deutschland braucht eine Pflegewende. Weg von der „Flickschusterei“ an einem längst überholten System, weg von starren Sektorengrenzen, weg von einer Beitragsspirale zulasten der Betroffenen und von den explodierenden Kosten der öffentlichen Hand, hin zu einer zukunftsfähigen und integrierten Pflegepolitik mit neu verteilten, eindeutigen Zuständigkeiten und effizienten Versorgungspfaden. Diese neue Pflegepolitik muss präventiv und vorsorgend orientiert sein und darf nicht erst ansetzen, wenn Pflegebedürftigkeit formal eingetreten
ist. Es gilt, basierend auf den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen, bestehende Handlungsempfehlungen endlich umzusetzen.
Die BAGSO fordert, die folgenden Punkte in den zu erarbeitenden „Zukunftspakt Pflege“ einzubeziehen:
1. Gesundheit fördern und wiederherstellen und Krankheit vorbeugen: Prävention und Rehabilitation vor und bei Pflegebedürftigkeit
2. Aktive Seniorenpolitik in den Bundes-ländern umsetzen und Kommunen
Verantwortung übertragen
3. Lohnersatzleistung für pflegende
Angehörige einführen
4. Lebensqualität in den Fokus der Pflege rücken und Qualität sicherstellen
5. Für eine stabile und sozialverträgliche Finanzierung der Pflege sorgen
Positionspapier "Sorge und Pflege: Neue Strukturen in kommunaler
Verantwortung"
https://www.landesseniorenrat.de/seite/749857/publikationen-der-bagso.html#content
1. Woche der pflegenden Angehörigen in Niedersachsen,
6.– 12. Oktober 2025
Der Landespflegeberichts Nds. 2024
vorgestellt im
Landespflegeausschuss am 06.05.2025
Frau Ilka Dirnberger wurde von der SHL Gruppe Telemedizin auf den BMC Kongress am 28.-29.01.2025 nach Berlin eingeladen.
Thema: ZUKUNFTSFÄHIGE GESUNDHEITS- VERSORGUNG IN DER GERIATRIE DURCH PRÄVENTION UND VERNETZUNG
Wie kann Prävention in der Geriatrie gelingen? Wie kann die Gesundheitspolitik die Versorgung in der Altenmedizin zukunftsfähig machen?
Es wurde sektorenübergreifende , handlungswirksame Aspekte , wie hybride Versorgungsformen in der Geriatrie aus der Perspektive einer betroffenen Person , eines Krankenhauses , eines Krankenversicherers und eines telemedizinischen Dienstleisters diskutiert.
Was kann heute erfolgreich umgesetzt werden - und was es für die Zukunft braucht. Hier sind Vernetzung und Kooperation die Erfolgsfaktoren für Effizienz
und Qualität in der Versorgung älterer Menschen.
Mit diskutierten v.l. Volkrt Latz,Bereichsmanagement Versorgung Pronova BKK, Ilka Dirnberger Landesseniorenvertretung AK Pflege, Bernd Altpeter SHL Telemedizin, Georg Stamelos Pressesprecher BKK Landesverband, Rene´ Thiemann Geschäftsführer Städtisches Krankenhaus Maria Hilf Brilon/
Foto: Telemedizin

Liebe Mitglieder des Landesseniorenrat Niedersachsen!
Wir freuen uns, dass wir Ihnen in unserer Homepage das Format „Aufnahme und Entlassung _Krankenhaus“ und die Empfehlung
„Ein gutes Gespräch mit meinem Arzt – was kann ich dafür tun“
präsentieren und Sie es sich ausdrucken können und wenn vorhanden, es in Ihrer Notfallmappe aufbewahren.
„Aufnahme und Entlassung _Krankenhaus“
wurde von dem AK Pflege entworfen und unter Mitwirkung der leider viel zu früh verstorbenen Frau Monika Stadtmüller, langjährige Vorsitzende des Seniorenrates der Stadt Hannover.
Gerne dürfen Sie auch dieses Format an andere Interessierte weitergeben


Care-Arbeit neu denken:
Anerkennung und Lösungen für die Pflege
Care-Arbeit, definiert als die Pflege und Unterstützung von Menschen in persönlichen und sozialen Belangen, ist ein zentraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Studien zeigen, dass diese Arbeit häufig unterbewertet und unzureichend entlohnt wird, was zu einer systematischen Benachteiligung der überwiegend weiblichen Beschäftigten führt. Die Anerkennung und Wertschätzung von Care-Arbeit ist wichtig, um gesellschaftliche Ungleichheiten abzubauen
Livestream der Podiumsdiskussion am 4. Februar 2025, 19:00 Uhr und Informationen über den folgende Link
Das Gerontopsychiatrische Kompetenzzentren & Landesfachstellen Demenz Nds. ist 20 Jahre alt.
Die Gerontopsychiatrischen Kompetenzzentren & Landesfachstellen Demenz Niedersachsen sind eine Förderinitiative des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung (Psychiatriereferat) und in Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. und ambet e.V. .
Seit nahezu 20 Jahren sind die Landesfachstellen Ansprechpartnerinnen für Tätige aus gerontopsychiatrischen Versorgungsstrukturen mit dem Ziel, vorhandene Angebote zu vernetzen, auf-/ auszubauen und zu erhalten, die Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln.
Ausgerichtet sind sie auf die Gerontopsychiatrie, so stehen neben der Demenz alle psychischen Erkrankungen des Erwachsenenalters im Fokus.

